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Karriereplanung: Tipps gegen das „Abwehr-Aber“

Karriere-Killer Ideen-Bremser

Ein Beitrag von Tanja Kaiser

Du bist ausgesprochen clever? Was Dich besonders auszeichnet, sind Dein Engagement und Deine guten Ideen? Dann hüte Dich vor dem Ideen-Bremser! Denn er könnte zum Karriere-Killer werden….

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„…aber DAS wird nicht funktionieren.“ Es gibt Abers – und Abers… Und längst nicht jedes Aber beruht in Lessings Sinne auf Überlegung und Überzeugung! Vorgesetzte, mit Ambition zum Ideen-Bremser, neigen zum sogenannten „Abwehr-Aber“. Erstes Erkennungszeichen: Die Begründungen scheinen auf den ersten Blick nachvollziehbar –  aber auch fadenscheinig. Denn: Abwehr-Abers halten, was der Name verspricht – sie sind reine Abwehr-Reflexe! Die Hintergründe hierzu sind leider allzu unterschiedlich und je nach Vorgesetzten sehr individuell. Was also tun, wenn man als Mitarbeiter das Gefühl hat, Engagement und Ideen-Power prallen am Vorgesetzten regelrecht ab – so dass das Abwehr-Aber zur Mauer wird? Womöglich zur Mauer für die eigene Karriere…

Vorweg: Das berühmt berüchtigte Abwehr-Aber muss keinesfalls bedeuten, dass ein Vorgesetzter gezielt, planmäßig und systematisch mauert. Häufig stehen eher die üblichen Hemmnisse des Büroalltags einer uneingeschränkten Aufmerksamkeit im Weg, nicht selten ist Vorgesetzten gar nicht bewusst, welchen Enthusiasmus gerade junge Mitarbeiter in ihre Aufgaben und Ziele setzen. Exakt hier liegt der wichtigste Ansatzpunkt, natürliche Abwehr-Reflexe der viel beschäftigten Spezies Chef proaktiv aufzufangen.

Laut Henryk Lüderitz von LÜDERITZ – EINER VON EUCH – steht allem voran folgende Frage: Weiß der Chef überhaupt, welche Ziele man hat? Warum man also vor Ideen nur so übersprudelt? Die Antwort auf diese Frage könnte durchaus sein: Womöglich nicht!

Deshalb rät Henryk Lüderitz:
„Wer mit viel Engagement weiterkommen möchte, sollte im ersten Schritt das offene Gespräch mit dem Chef über die eigenen Karriere-Ziele suchen. Hierbei nicht vergessen: Die Einschätzung des Chefs zu individuellen Potentialen – und den möglichen Rahmenbedingungen innerhalb des Unternehmens. Wie sieht er mich? Und wo sieht er mich? Ist der Chef erstmal im Bilde über die Ambitionen seines Schützlings, wird er – Wohlwollen vorausgesetzt – künftig sensibler mit Ideen und Vorschlägen umgehen und seinen Mitarbeiter sogar fördern.

Tut er es nicht, bleibt immer noch eins: Mit Ziel nach vorn der Blick nach links und rechts. Also: Intern sauber weiter arbeiten – dabei jedoch Kollegen, Lieferanten, interne Kunden stärker mit einbeziehen. Denn sogenanntes „passives“ Selbstmarketing – also die positive Wahrnehmung anderer – kann wahre Wunder wirken. Und wer weiß? Vielleicht winkt schon schneller als gedacht der Wegweiser nach oben durch eine andere Führungskraft, in eine andere Abteilung.“

Übrigens: Wer den berüchtigten Reflex zum Abwehr-Aber generell möglichst gering halten möchte, stellt neue Ideen nicht gleich montags morgens vor. Das offene Ohr des Chefs – für Ideen wie auch für Gespräche über die eigene Karriereplanung – ist einem deutlich sicherer, wenn er Zeit, Muße und gute Laune hat.

 

Dein Chef ist ein Ideen-Bremser – oder sogar ein Karriere-Killer? Du möchtest, lernen, wie man am besten damit umgeht? Sprich uns an: redaktion@theyoungprofessional.de oder informiere Dich über www.luederitz.eu über unsere Leistungen für junge Talente. 

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