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Unser Beitrag zur Blogparade "Was sind Deine Stärken?"

Was sind Deine Stärken?

Ein Beitrag von Henryk Lüderitz

„Wer seine Stärken sucht, sollte seinen Leidenschaften folgen! Dann helfen Stärken dabei, Ziele `stark´ zu verfolgen!“ Das meint Henryk Lüderitz, Management-Trainer und Spezialist für die Entwicklung von Führungskräften. Erfahrt hier, warum persönliche Stärken und `starke´ Erfolge ziemlich viel miteinander zu tun haben – und warum Leidenschaft ein wichtiger  Schlüssel zum Erfolg sein kann …  

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Henryk Lüderitz, Management-Trainer, Business-Coach und Spezialist für die Entwicklung von Führungskräften, findet: „Leidenschaft ist ein Schlüssel zum Erfolg. Wer also die eigenen Stärken finden möchte, sollte seinen Leidenschaften folgen.“
Aus meiner Perspektive als Management-Trainer stelle ich immer wieder fest: Die Frage nach den eigenen Stärken impliziert tatsächlich eine ganz andere Frage. Nämlich die Frage nach dem richtigen Weg zu deutlich mehr Erfolg.

Damit kann materieller Erfolg gemeint sein – aber auch die Suche nach mehr Sinn oder Spaß im Leben. Dabei ist vielen nicht bewusst: Die beiden letztere Aspekte haben in aller Regel ganz maßgeblichen Einfluss auf den erst genannten Aspekt – den materiellen oder zumindest beruflich messbaren Erfolg!

Warum ist das eigentlich so? Die Antwort scheint einfach – in meiner beruflichen Praxis treffe ich jedoch regelmäßig auf Menschen, denen die Beantwortung dieser Frage in der Gestaltung ihres Karriere-Weges schwer fällt.

Die eigenen Stärken zu finden, bedeutet in erster Linie, den eigenen Leidenschaften zu folgen. Das gilt genauso für junge Berufseinsteiger in der allerersten Orientierungsphase, wie für langjährig erfahrene Berufstätige, die möglicherweise unterwegs den Schlüssel zu den eigenen Interessen und Leidenschaften verloren haben. Doch nur was Spaß macht und was den eigenen Interessen entgegenkommt, kann auf Dauer gelingen – kann also mit „Stärke“ verfolgt werden.

Gefundene – und aktiv genutzte – Stärken führen also zur Fähigkeit, Ziele mit entsprechender Stärke zu verfolgen. Was wie ein simples Wortspiel klingt, ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg.

Der richtige Weg, die eigenen Stärken zu finden:

Der erste Schritt ist hierzu sicherlich, die richtigen Fragen zu stellen. Und zwar sich selbst! Orientiert sich beispielsweise ein Hochschulabsolvent über die Möglichkeiten beruflicher Wege, könnte die Frage „Was will ich?“ zur sehr vordergründigen, aber auch eindimensionalen Antwort „möglichst gut verdienen“ führen. Klingt doch erstmal gut. Aber reicht das? Leider nicht. Denn die Antwort kennzeichnet lediglich ein übergeordnetes Ziel, führt für sich genommen jedoch noch nicht zur Beantwortung der eigentlichen Frage – und deshalb langfristig auch nicht zum Ziel.

In meiner beruflichen Praxis begegnen mir immer wieder Menschen, die sich dennoch auf diese erste Antwort beschränkt haben. Ergebnisse sind allzu oft Karrierewege, die nur auf den ersten Blick erfolgreich schienen, sich später jedoch als Sackgasse herausgestellten.
Die Antwort „möglichst gut verdienen“ verführt allzu leicht zu einfachen Wegen. Denn was passiert? Die Orientierung richtet sich vielleicht auf möglichst große, namhafte Arbeitgeber. Bei der Auswahl des tatsächlich passenden beruflichen Umfeldes bleiben in solchen Fällen die eigene Persönlichkeitsmerkmale, Interessenlagen oder gar Leidenschaften völlig unberücksichtigt.

Wer also beispielsweise Autos nicht mag, nicht einmal einen eigenen Führerschein besitzt, Bahn fahren bevorzugt – und dabei nichts vermisst – wird mit großer Wahrscheinlichkeit trotz ausgezeichneter fachlicher Qualifikationen im Bereich Marketing – keine allzu großen Erfolge in der Marketing-Abteilung eines Automobilkonzerns feiern.

Wesentlich scheint es also zu sein, an sich selbst die richtigen Fragen zu richten. Und mit den Antworten nicht allzu lang bei übergeordneten Zielen verhaftet zu bleiben. Was mache ich gerne? Womit beschäftige ich mich sogar leidenschaftlich gerne in meiner Freizeit? Welche meiner Eigenschaften kommen genau dann am meisten zum Tragen? Welches Feedback spiegeln mir Mitmenschen, wenn sie mich erleben, während ich mich mit meinen Interessen beschäftige?

Gekonnte Selbstreflexion und die spezifische Beantwortung dieser oder ähnlicher Fragestellungen können übrigens zu ganz außerordentlich spannenden Karriere-Wegen führen. Selbst dann, wenn zunächst andere Wege eingeschlagen wurden. Selbstreflexion und die Suche nach den eigenen Stärken ist ein Prozess, der sich nicht auf einen Zeitraum zu Beginn der beruflichen Orientierung beschränken lässt.

Selbstreflexion lohnt sich

Vielmehr zeigt meine Erfahrung als Management-Trainer: Selbstreflexion lohnt sich auch im Laufe des Berufslebens. Hier in meinem Magazin The Young Professional zeige ich immer wieder erstaunliche authentische Karriere-Wege auf – die ohne den Faktor Leidenschaft kaum möglich gewesen wären.

Sei es die Logistik-Karriere einer junge Wirtschaftsinformatikerin mit der ganz großen Leidenschaft fürs Reisen, der Arzt im Mobile Business – getrieben von der Idee, Menschen zu erreichen. Oder der Online-Marketing-Spezialist mit eigener Geschäftsidee – getragen von der Leidenschaft für gutes Essen.

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Henryk Lüderitz, Management-Trainer: „Wissen ist Macht! Aber auch das Wissen um gekonnte Selbstreflexion ist erlernbar.“
Fazit:
Bevor ich Euch einlade, diese Menschen und Geschichten näher kennenzulernen. Hier mein abschließendes Fazit:

Wissen ist eindeutig Macht! Richtig ist aber auch: Persönlichkeit, Überzeugungskraft und Leidenschaft für das, was man tut, sind wesentliche Voraussetzungen für langfristigen Erfolg.
Wer Karriere machen möchte, sollte deshalb zunächst einmal besonders gut darin sein, die eigenen Ressourcen zu prüfen: Was kann man besonders gut, wo liegen wirklich die eigenen fachlichen wie persönlichen Stärken und Leidenschaften? Die Antworten auf diese Fragen zu finden, kann man lernen!

Unten seht Ihr einige unserer Artikel über Menschen und Geschichten, die zum Thema „Was sind Deine Stärken“ auch ziemlich gut passen und hoffentlich den einen oder anderen Impuls verleihen….

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