The Young ProfessionalDas Online-Magazin für junge Talente von Henryk Lüderitz


Themen-Reihe "Hidden Champions": Unternehmen in geheimer Mission

„We are all in Sales …“

Ein Beitrag von Tanja Kaiser

Ein Unternehmen, das Türen öffnet. Auf tausend Arten. Und in der ganzen Welt. Drehtür des Geschehens: Ennepetal. Seit vielen Jahren ist die DORMA Deutschland GmbH ein Hidden Champion auf Weltspitzen-Niveau – seit kurzem auch Teil der weltweit agierenden dorma + kaba Gruppe. Was ist das Erfolgsrezept stark heimatverbundener –  und zugleich die Welt erobernder – Mittelstands-Missionen? Und: Welchem Karriere-Typ öffnen sich hier am besten die Türen?  Wir sprachen mit Leuten, die es wissen müssen: Dem Leiter Personal DORMA Deutschland – und einer jungen Führungskraft…

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Dr. Georg Oschmann, 35, Maschinenbau-Ingenieur und Führungskraft bei der DORMA Deutschland GmbH hat bereits wichtige Entwicklungsschritte vollzogen
Ein steiler Aufstieg: Dr. Georg Oschmann, 35, verantwortet für die DORMA Deutschland GmbH den deutschen Markt rund um elektronische Zutrittskontrollen und Zeiterfassung. Er verantwortet auch: Die Führung von 160 Mitarbeitern dieses Bereichs. Zu einer Führungskraft entwickelt hat sich der Maschinenbau-Ingenieur im Rahmen von weniger als fünf Jahren.

„Solche Karrieren sind in mittelständischen Unternehmensstrukturen weitaus eher möglich, als in Konzern-Strukturen – oder wiederum in deutlich kleineren Unternehmen“, meint Knut Krämer, Leiter Personal DORMA Deutschland GmbH.

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Knut Krämer, Leiter Personal Deutschland, DORMA Deutschland GmbH, sieht ideale Entwicklungs-Chancen für Young Professionals im Mittelstand
Zum Hintergrund: Die zur DORMA Group zählende DORMA Deutschland GmbH beschäftigt deutschlandweit ca. 2.700 Mitarbeiter, davon ca. 1.300 am Standort Ennepetal.

International zählte das Unternehmen bereits vor der Fusion mit der Schweizer Kaba Gruppe im September 2015 zur dorma + kaba Gruppe um die 6.700 Mitarbeiter. Die Fusion vergrößert das Unternehmen weiter – und macht das Unternehmen zu einem Top-3-Player am globalen Markt für Sicherheits- und Zutrittslösungen.

Heimat in Deutschland – zuhause in der ganzen Welt

Wo liegt das Geheimnis? Für stetigen Wachstum – und auch für überdurchschnittliche Karriere-Chancen von Young Professionals, wie Dr. Georg Oschmann? Der Blick auf die mehr als 100-jährige Geschichte des Mittelständlers DORMA verrät: Gerade in der Kombination aus regionaler Verbundenheit, traditionell erworbenen Strukturen – und grenzüberschreitendem Innovationswillen scheint die Kraft zu liegen, die aus einem Unternehmen ein Unternehmen auf Weltspitzen-Niveau macht.

Dazu Personalleiter Knut Krämer: „Gerade der traditionelle regionale Bezug des Standortes Ennepetal führt dazu, dass man ausgesprochen gerne bei uns arbeitet und die Mitarbeiter sich stark mit unseren Produkten und Leistungen identifizieren. In gewisser Weise kann man sagen: `We are all in Sales!´ Dieser Effekt fördert nicht nur die Einsatzbereitschaft und Kundenfreundlichkeit, sondern auch die Innovationsmöglichkeiten des Unternehmens.

„… ganz oben auf meiner Liste“

Traditionelle und regionale Bezüge, die offenbar ausstrahlen. Dr. Georg Oschmann stammt nicht aus der Region rund um Ennepetal. Dennoch zog es den Young Professional nach dem Maschinenbau-Studium in Aachen und Cambridge – und seiner Promotionszeit an der Universität von St. Gallen ausgerechnet nach Ennepetal. „Ich habe mich initiativ bei DORMA beworben. Das Unternehmen stand ganz oben auf meiner Liste“, erzählt er.

Offen gestanden hätten dem promovierten Ingenieur sicherlich auch andere Türen. Wohl auch die von Konzernen. Warum sollte es also gerade das Mittelständische Unternehmen fernab großstädtischer Magnete sein?

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Dr. Georg Oschmann hat sich bewusst für das Unternehmen DORMA entschieden – und unabhängig von konkreten Ausschreibungen initiativ beworben
„Weil ich mich mit dem Markt beschäftigt hatte und bereits wusste, dass Mittelständische Unternehmen, wie DORMA, ideale Entwicklungsmöglichkeiten bieten und außerdem sehr viel Wert auf die ständige Innovation ihrer Produkte legen. Bei DORMA ist das ganz ausgeprägt der Fall. Der Bereich, den ich heute verantworte – elektronische Zutrittskontrollen – unterliegt ständigem technischem Wandel und immer spezifischeren Kundenanforderungen. Die Herausforderung ist es also, uns ständig neu zu erfinden. Mit Erfolg. Das hat rein gar nichts provinzielles oder gar kleinkariertes. Im Gegenteil!“ 

Erfolg, der Recht gibt. Ihm, wie auch den Ansätzen des Unternehmens. Eingestiegen ist Dr. Georg Oschmann bei DORMA in der Funktion des Vorstands-Assistenten. Eine Position, die frühstmöglich Überblick verschafft – aber auch Verantwortung erfordert.

Bereitschaft zur Verantwortung

Knut Krämer, Leiter Personal Deutschland, sieht genau hier einen wesentlichen Schlüssel zum Erfolg. Und zwar sowohl für den Unternehmenserfolg, als auch den individuellen Entwicklungsfortschritt des einzelnen Mitarbeiters:

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Früh in die Verantwortung – Knut Krämer, Leiter Personal Deutschland, meint: „Die Strukturen bei DORMA bringen das in idealer Weise mit sich, erfordern jedoch die deutliche Bereitschaft des Mitarbeiters, Verantwortung zu tragen“
„Die Strukturen bei DORMA erlauben es, jungen Fachspezialisten wie auch jungen Führungskräften sehr früh Verantwortung zu übertragen. Das erfordert jedoch auch die Bereitschaft seitens des Mitarbeiters, Verantwortung zu übernehmen. Ausgezeichnete fachliche Qualifikationen reichen bei uns nicht aus, um wichtige Karriere-Schritte zu vollziehen. Entscheidend sind auch Persönlichkeitsmerkmale, die darauf hindeuten, dass jemand Potential zu mehr mitbringt.“ 

Personalentwicklung: jung und innovativ

90 Auszubildende beschäftigt das Unternehmen derzeit. Zugleich betreut man jährlich ca. 20 Bachelor-Arbeiten mit dem Ziel, Nachwuchs mit Potential frühstmöglich näher kennenzulernen. „Sehr nah“, berichtet Knut Krämer, Leiter Personal Deutschland, „Die Betreuung der Bacholor-Arbeiten findet in enger Zusammenarbeit mit einem festen Ansprechpartner statt.“

Chancen auf eine Karriere bei DORMA haben vornehmlich Talente, die sich dadurch auszeichnen, sich für die unternehmenseigenen Produkte begeistern zu können, innovationskräftig zu denken, Dinge zu hinterfragen, Ideen einzubringen. Dazu Knut Krämer: „Man sollte bereit sein, auch mal für Dinge zu kämpfen! Das Unternehmen zeichnet sich durch ein hohes Maß an Durchlässigkeit aus, d.h. Engagement ist willkommen und hat auch Aussicht auf Erfolg.“

Die richtigen Ansätze dazu vorausgesetzt. Wie man sich und seine Leistungen optimal präsentiert – oder vom Fachspezialisten zur Führungskraft mausert – dazu gibt das Unternehmen potentialstarken Mitarbeitern einiges an die Hand. „Wir führen regelmäßig Führungskräfte-Seminare durch, die Mitarbeitern im Rahmen von zwei- und drei-Tages-Blöcken die Kompetenzen vermitteln, die man in Führungsaufgaben benötigt“, beschreibt Personalleiter Knut Krämer das Führungskräfte-Entwicklungsprogramm. Auch Dr. Georg Oschmann hat das Programm erfolgreich durchlaufen.

Dabei innovativ und vergleichsweise querdenkend: Ein Entwicklungs-Konzept, das nicht defizitorientiert, sondern ressourcenorientiert ansetzt. Es geht also nicht darum, Schwächen auszugleichen, sondern vorhandene Stärken weiter auszubauen. Ein Ansatz, der sich im Erfolg des Unternehmens wiederspiegelt.

Fazit

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Henryk Lüderitz, Spezialist für die Entwicklung junger Talente, über Karriere im Mittelstand und Personalentwicklung bei DORMA Deutschland GmbH: „Young Professionals unterschätzen häufig die außergewöhnlich guten Karriere-Chancen, die sogenannte Hidden Champions bieten. Unternehmen, wie DORMA, beweisen: Gezielte Personalentwicklung findet früher und individueller statt“
Henryk Lüderitz, Spezialist für die Entwicklung von Führungskräften, Business-Trainer und Coach, bewertet die Maßnahmen des Unternehmens DORMA zur Personalentwicklung als geradezu vorbildlich:

„Weil sie genauso entwicklungsfähig aufgestellt sind, wie das ganze Unternehmen. Man beharrt nicht auf verkrusteten Strukturen, wie man es leichtfertig von traditionell geprägten Mittelständischen Unternehmen erwarten könnte, sondern man schaut voraus – und orientiert sich an neuen Maßstäben bzw. setzt sogar selbst welche. Besonders positiv fällt mir die Ernsthaftigkeit auf, mit der man das Thema Personalentwicklung betreibt. Fragen rund um die Betreuung und Entwicklung von Mitarbeitern werden tatsächlich ein vergleichsweise hohes Maß an Zeit und Ressourcen eingeräumt. Dabei bleibt man offen für neue Wege – und damit zukunftsfähig.“


Über DORMA
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DORMA ist der zuverlässige weltweite Partner für Premium-Zugangslösungen und -Serviceleistungen, die bessere Gebäude ermöglichen. Das Unternehmen mit über 100-jähriger Tradition bietet ganzheitliche Lösungen rund um das Öffnen und Schließen von Türen an – von Türbändern über Türschließer bis hin zu automatischen Türsystemen sowie Zeit- und Zutrittskontrollsysteme. Zudem gehören horizontale Schiebewandsysteme zum Portfolio.
Am 1. September 2015 hat sich DORMA mit der schweizerischen Kaba AG zur dorma+kaba Gruppe zusammengeschlossen. Die dorma+kaba Gruppe ist damit eines der globalen Top3-Unternehmen für Sicherheits- und Zutrittslösungen mit einem Pro-Forma-Umsatz von über 2 Mrd. Schweizer Franken und rund 16.000 Mitarbeitenden in mehr als 50 Ländern.

Weiterführende Informationen finden Sie über folgenden Link: http://www.dorma.com/de/de/

 

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