The Young ProfessionalDas Online-Magazin für junge Talente von Henryk Lüderitz


Create your Image

Erfolgsfaktor Image – so entwickelst du deine Außenwirkung

Ein Beitrag von Henryk Lüderitz

Habt ihr euch auch schonmal gefragt, warum Kollegen Karriere machen, die fachlich gar nicht so brilliant sind? Die Antwort ist einfach: Karrierewege werden nicht unbedingt von den fachlichen Fähigkeiten angetrieben. Häufig ist eure Außenwirkung ein viel größerer Karrierefaktor. Euer Image kann zum entscheidenden Erfolgsfaktor werden. Wie ihr ein Image aufbauen könnt, das eure Karriere weiter nach vorne bringt, zeige ich euch in diesem Artikel.

 

Was ist überhaupt dieses „Image“?

 

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Jeder hat es und nur wenige kennen es. Ein persönliches Image. Es handelt sich dabei nämlich um das Bild, das euer Umfeld von euch hat. Also der Gesamteindruck, der durch eine Kombination von privaten und beruflichen Eindrücken entsteht. Selbstverständlich könnt ihr euch sagen „Mir doch egal, was mein Umfeld von mir denkt!“. Wenn ihr „Punk oder Revoluzer“ seid, müsst ihr sogar so denken. Für Young Professionals empfiehlt sich eine gesunde Kombination aus eigenen Vorstellungen und kontrollierter Außenwirkung.

 

Wie funktioniert Image als Erfolgsfaktor?

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Damit Image als Erfolgsfaktor funktionieren kann, ist es wichtig, mit den richtigen Erwartungen heranzugehen. Ähnlich wie bei Produkten gibt es verschiedene Marketinginstrumente. Die direkten Werbemaßnahmen mit einem „Call to Action“ (quasi einer Kaufaufforderung), zielen auf direkte Handlungen. Langfristiger angelegt sind sogenannte „Image-Kampagnen“, die keine direkten Käufe erzielen sollen. Vielmehr geht es darum, bei der breiten Masse der Empfänger ein positives Gesamtbild entstehen zu lassen. Procter & Gamble bewirbt aktuell beispielsweise einen Warnhinweis vor gefährlichen Haushaltsgegenständen. Die Botschaft „Wir sorgen uns um Kinder“ kommt sehr fürsorglich und freundlich rüber. Und damit ist das Ziel auch schon erreicht. Die Zuschauer sollen das Unternehmen als kinderfreundlich empfinden. Für den Pampers-Verkäufer ein riesiger Gewinn.

 

Erfolgsfaktor Außenwirkung: Eine Imagekampagne für die Karriere

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Wenn ihr euch beruflich weiterentwickeln wollt, lohnt sich die Arbeit an der Außenwirkung und eurem Image garantiert. Das Ziel eurer Imagekampagne „Persönliche Karriere“ muss sein, dass die Entscheider im Unternehmen euch mit einem Image wahrnehmen, das zu eurem Traumjob passt. Was so einfach und plausibel klingt, muss dennoch gut geplant werden. Wie es genau geht, zeige ich euch hier.

Karriereziel definieren

Im ersten Schritt gilt es, das persönliche Karriereziel zu definieren. Fragt euch dazu, auf welcher Position ihr in 2-3 Jahren arbeiten wollt. Zieht es euch ins Controlling, oder eher in den Vertrieb? Habt ihr die Position gefunden, kommt der nächste Schritt.

Image-Analyse

Damit die Arbeit an eurer Außenwirkung möglichst zielgerichtet erfolgen kann, gilt es das Image von den Personen zu checken, die bereits in eurem Traumjob arbeiten. Der einfachste und beste Weg dazu führt über kleine Interviews in eurem Umfeld. Fragt bei Kollegen mal nach, welches Image sie beispielsweise mit einem Controller verbinden.

Bestandsaufnahme eurer Außenwirkung

Genau so spannend ist es, die Kollegen nach eurer eigenen Außenwirkung zu befragen. Wie nehmen euch eure Kollegen wahr und was ist die Schnittmenge von vier bis fünf Interviews? Ihr könnt dieses Bild noch weiter ergänzen, indem ihr eure Freunde bittet, ebenfalls ihre Wahrnehmung eurer Außenwirkung zu beschreiben. Wer die absolute Kür absolvieren möchte, bittet die Freunde sogar um ein Interview ihrer Freunde. Damit erhaltet ihr sogar ein Bild aus der „zweiten Reihe“.

Wichtig ist, sich nicht von einzelnen Meinungen aus der Bahn werfen zu lassen. Damit eure Außenwirkung zu einem Erfolgsfaktor wird, müsst ihr nicht jedem gefallen. Dem Controller haftet gelegentlich ja auch die Einzelmeinung an, dass er eine schwache Kommunikation besitzt. Wenn das Gesamtbild gleichzeitig von akribischer und strukturierter Arbeitsweise geprägt ist, stimmt das Image wieder.

Ein authentisches Erfolgsimage planen

Damit in der ganzen Marketingkampagne um eure Person die Authentizität nicht leidet, gilt es mit kritischem Blick das persönliche Image anzupassen. Fragt euch also, welche Punkte könnt ihr ergänzen oder streichen, ohne dabei direkt ein Störgefühl zu haben. Sollte das der Fall sein, bringt die ganze Kampagne nichts. Denn den schlimmsten Karriere-Fauxpas begeht ihr, wenn ihr eine gezwungen wirkende Außenwirkung aufbaut. Diese Täuschungskampagne fliegt schnell auf und euch damit um die Ohren.

Konkrete Verhaltensweisen ableiten

Nach all der schönen Planung folgt die harte Arbeit in der Realität. Ihr müsst euch nämlich überlegen, durch welche Aktivitäten im täglichen Arbeitsleben ihr langfristig die Wahrnehmung der erwünschten Außenwirkung erreicht.
Ein Praxisbeispiel. Ihr wollt ins Controlling und plant dafür den Ausbau eurer Wahrnehmung als strukturiert arbeitender Kollege. In dieses Wahrnehmungsfeld gehören demnach mindestens ein sortierter Schreibtisch, ein gepflegter Kalender und eine Übersicht eurer aktuellen Themen.

Kostenloses Webinar „Create your Image“

Soll euer Image den persönlichen Karriereplan unterstützen, ist viel Arbeit erforderlich. Wie sich die persönliche Image-Kampagne mit wenig Aufwand nach vorne bringen lässt, erkläre ich euch mit vielen Praxisbeispielen in meinem kostenlosen Webinar. Hier gehts zur Anmeldung!

 

Kein Image ohne Bekanntheit

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So schön die Arbeit an der persönlichen Außenwirkung auch ist, sie bleibt zwecklos, wenn euch keiner im Unternehmen kennt. Damit sind wir auch schon direkt beim Thema „Selbstmarketing“. Dazu habe ich einen ganz aktuellen Vortrag auf der Hannovermesse und der CeBIT (15.06. 13:25h). Ihr seid dazu ganz herzlich eingeladen. Ich freu mich, euch persönlich dort kennenzulernen.

Zusätzlich werde ich in den nächsten Tagen hier auch einen Artikel über Selbstmarketing im Job schreiben. Wenn ihr bis dahin schon spezielle Anliegen oder Fragen dazu habt, freue ich mich auf eure Mail.

Euch bis dahin eine erfolgreiche Zeit und sonnige Grüße,

Henryk


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