The Young ProfessionalDas Online-Magazin für junge Talente von Henryk Lüderitz


Aus dem Status Quo herauskommen

Persönliche Entwicklung mit der ASPA-Methode!

Ein Beitrag von Henryk Lüderitz

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Wohin man sich entwickeln möchte, kann sehr unterschiedlich sein. Vor ein paar Jahren waren: „Mehr Verantwortung, Macht und Geld..“, beliebte Ziele für eine persönliche Entwicklung. Mittlerweile sind durch die Generation-Y auch Ziele wie :„Selbstbestimmt, frei und glücklich!“ zu leben , gesellschaftsfähig geworden. Was jedoch geblieben ist, ist die große Frage, wie man seine eigene Entwicklung aktiv gestaltet.
Ich zeige euch heute eine Methode, die ihr mit wenigen Minuten Aufwand einsetzen könnt und die bereits nach 2-3 Wochen erste Erfolge bringt.

Hier geht es wie immer zu unserer aktuellen Podcastfolge!

Was will ich eigentlich?

Sich selbst weiterentwickeln zu wollen, ist leicht gesagt. Es wird auch schnell darüber gemeckert, wenn angeblich nichts passiert. In meinen Seminaren und Coachings begegnet mir bei den Teilnehmern, immer wieder die gleiche Situation. Denn nur ganz wenige können konkret beschreiben, in welchem Bereich sie sich eigentlich entwickeln wollen.
Der erste Schritt auf eurem Entwicklungsweg passt perfekt zum Start in Wochenende. In der Freizeit kann man nämlich recht gut überlegen, WAS man eigentlich genau möchte. Ist es ein selbstbestimmtes Handeln? Oder sucht ihr eher verantwortungsvolle Aufgaben? Meint ihr mit Freiheit den Freiraum für eigene Entscheidungen ? Oder eher einen frühen Feierabend?

Je präziser ihr eure Wünsche definiert, desto besser könnt ihr im nächsten Schritt damit arbeiten. Dazu gehört auch, die Wünsche von anderen Begriffen abzugrenzen, die eventuell ganz ähnlich klingen.

Ein Praxisbeispiel aus dem Seminar / Coaching

Sehr häufig haben Wörter, wie z.B. „Kreativität“ den Nachteil, dass sie nur sehr schwammig beschreiben, was exakt damit gemeint ist. Kreativität ist ein beliebtes Schlagwort. Es sollte bestenfalls  zu einer Aussage verdichtet werden wie: „Ich möchte Probleme lösen und dafür neue Methoden & Wege nutzen!“. Mit diesem konkreten Satz lässt sich sehr gut arbeiten, da er einen sehr präzisen Fokus setzt. Die perfekte Grundlage gemäß dem Motto lautet: „Where the Attention goes, the energy flows!“.

Selbstbewusstsein aufbauen

 

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Der Weg einer persönlichen Entwicklung fordert Fokussierung, Mut und Kraft. Ist die Fokussierung mit ein oder zwei präzisen Sätzen gelungen, gilt es zu Beginn, das nötige Selbstbewusstsein aufzubauen. Auch hier zeigt meine Seminarerfahrung, dass viele Teilnehmer mit (zu) großem Respekt vor der Fokussierung erstarren, und das Vorhaben der Entwicklung als unmöglich abtun. Sätze wie: „Ja, dafür bräuchte ich aber einen komplett anderen Job!“ sind schnell gesagt und torpedieren deine Entwicklung an der empfindlichsten Stelle: An deiner Einstellung!
Damit eure Einstellung und das Selbstbewusstsein die nötige Power bekommen, empfehle ich den folgenden zweiten Schritt.
Fragt euch am Ende einer Woche, wo ihr bereits das machen konntet, was ihr euch vorgenommen habt. Wo habt ihr  beispielsweise ein kleines Problem gelöst, indem ihr einen neuen Weg gegangen seid? Selbst wenn das Problem nur die leere Druckerpatrone war, die ausgewechselt werden musste, unterstützen diese Aktionen euer Selbstbewusstsein massiv. Euch wird dadurch nämlich klar, dass ihr Fähigkeiten bereits beherrscht, auch wenn diese noch ausbaufähig sind.

Entwicklungspotenziale erkennen

Von außen wirken Karrierewege gerne so, als ob lange nicht passiert und dann plötzlich: Kommt die große Beförderung! Das ist allerdings ein Irrtum. Bevor der große Entwicklungsschritt kommt, müssen viele kleine Schritte gegangen werden, die ihr mit dem dritten Schritt ganz einfach umsetzen könnt. Fragt euch am Ende jeder Woche:

Welche Probleme hätte ich noch lösen können?

Wo hätte ich aktiv werden können / müssen, habe es aber nicht getan?

Selbst wenn euch hier gleich mehrere Situationen einfallen, ist das kein Zeichen dafür, dass ihr versagt habt, sondern zeigt euch, welches riesige Potenzial noch vor euch liegt.

Entwicklung beginnt mit Aktionen, nicht mit Ausreden

Sind euch mindesten zwei Situationen eingefallen? Dann habt ihr jetzt die Qual der Wahl. Denn zu mindestens einer dieser Situationen könnt ihr euch am Wochenende überlegen, wie ihr euch besser hättet verhalten können. Wichtig ist, den Fokus auf eurem Handeln zu lassen. Aussagen wie: „Mein Chef müsste mir diese Aufgabe geben!“ , bringen euch relativ wenig, weil ihr die Verantwortung an euren Chef abgebt. Besser ist es, sich selbst zum aktiven Handeln zu bewegen, indem ihr euch vornehmt: „Beim nächsten Mal spreche ich meinen Chef an, dass ich das gerne übernehmen möchte, und mal einen neuen Weg ausprobieren will!“.

So funktioniert ASPA noch besser

Die Schritte:

1. Attention /Ziel bestimmen

2. Selbstbewusstsein aufbauen

3. Potenziale erkennen

4. Aktion / Aktiv werden

funktionieren am besten, wenn du sie schriftlich fixierst. Besonders gute Erfahrungen machen meine Seminarteilnehmer mit einem Arbeitsblatt, dass du dir hier gerne herunterladen kannst.

Und wie habt ihr euch bisher so entwickelt?

Habt ihr eure Entwicklungsziele schon erreicht? Dann gratuliere ich euch dazu und bin gespannt, mit welcher Methode ihr dabei gearbeitet habt. Und solltet ihr eure Entwicklungsziele noch nicht erreicht haben, sprecht mich gerne an… bestimmt finden wir zusammen einen Weg, der euch an euer Ziel bringt.

Mit besten Grüßen,
Henryk

"The Young Professional"
gibt es jetzt auch als Podcast.

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